Nahrung für Wildbiene, Schmetterling & Co

Staudenbeet in der „Grünen Mitte“ soll biologische Vielfalt fördern

Ende Mai haben Mitglieder des Weinstädter Bündnisses für biologische Vielfalt auf dem Gelände des künftigen Gemeinschaftsgartens ein Staudenbeet angepflanzt. Nach einem Plan des Donzdorfer Staudenexperten Georg Krause sollen dort künftig 26 verschiedene heimische Staudenarten von Agastache bis Veronica über viele Monate hinweg abwechselnd blühen und damit ein Nahrungsangebot für die Insektenwelt bieten. Im Herbst wird die Anpflanzung noch mit sechs verschiedenen Zwiebelpflanzenarten ergänzt. Sobald der Gemeinschaftsgarten angelegt ist, will das Bündnis Führungen am Staudenbeet anbieten. „Wir wollen Bürgerinnen und Bürger dazu animieren, in ihren Privatgärten für Staudenpracht zu sorgen und damit zum Erhalt unserer Insektenwelt beizutragen“, erläutern Miriam Ehret und Manfred Siglinger die Zielsetzung des Staudenprojekts.

Ergänzend zum Schaubeet will das Bündnis deshalb im kommenden Herbst die pflanzfertige Staudenmischung „Weinstädter Bienentraum“ über eine Weinstädter Gärtnerei anbieten, um den Start zum eigenen Staudenbeet zu erleichtern.

Diese Aktion entstand mit mehreren engagierten Bürgern und Bürgerinnen im Rahmen der Grünen Mittwoche unter dem Motto „Blütenträume_Lebensräume“. Ab September finden diese Treffen wieder statt. Interessiert? Infos unter vorstand@gol-weinstadt.de

2. Radwegebegehung in Weinstadt

Nachdem die 1. Radwegebegehung Ende Mai in Endersbach und Strümpfelbach (mit der Anbindung von Kernen i.R. her an die Rems) mit 16 Teilnehmenden stattgefunden hat, findet am Samstag, 22. Juli um 14.00 Uhr (Treffpunkt vor Trollinger, Kleinheppacher Straße 62, Großheppach) der 2. Termin in Großheppach und Beutelsbach statt: Wie kommen vor allem die Schüler zum Bildungszentrum? Welche Radwege führen zur S-Bahn-Station Beutelsbach? Und wie sind die Wege in Großheppach angelegt?

Bericht der Waiblinger Kreiszeitung über unsere Radbegehung von Großheppach zum Bildungszentrum Benzach. Der Artikel zum 2. Radverkehrsforum der Stadt mit Hinweis auf unsere Beradlung ist ohne Paywall zugänglich.

Die Ergebnisse der 1. Radwegebegehung wurden bereits an die Stadt Weinstadt weitergereicht und sollen Eingang finden in das z.Zt. entstehende Radwegekonzept, das seit langer Zeit von der GOL gefordert wurde. Allgemeine Schwerpunkte der Radler sind die Wegeführung und Querungen, die Breite und der Belag der Wege sowie die Beschilderungen. Einer der besonders kritischen Bereiche findet sich in Endersbach zwischen Trappeler und Viadukt. Da über diese Strecke auch viele Kunden, Besucher und Patienten in die Endersbacher Mitte fahren, muss hier auf jeden Fall gehandelt werden. Mindestens genauso wichtig erachtet die GOL Verbesserungen auf dem Weg von Strümpfelbach (bzw. auch von Kernen i.R.) nach Endersbach, z.B. die Querung der Straße zwischen Strümpfelbach und Endersbach, die Kreuzung am Backhäusle, die Einmündung vom Pflaster in die Strümpfelbacher Straße und die Wegeführung in der Einkaufsstraße.

Die GOL wird am Dienstag, 11. Juli um 17.00 Uhr beim Radverkehrsforum im Kurt-Dobler-Saal teilnehmen, zu dem die Stadt Weinstadt alle Interessierten einlädt.

Wer Interesse an der Teilnahme bei der 2. Radwegebegehung hat oder wer der GOL kritische Stellen für Radler in Weinstadt mitteilen möchte, informiert bitte direkt unter vorstand@gol-weinstadt.de

Impressum

Wahlervereinigung GOL Weinstadt e.V.

Sprecher des Vorstands
Thomas Müller
Mühlhäuserstraße 19
71384 Weinstadt
Tel. 0172 7665477
mueller@gol-weinstadt.de

Rückmeldung an den Webmaster:
webmaster@gol-weinstadt.de

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Bilder
Alle dargestellten Bilder (ohne Veranstaltungshinweise) mit Motiven aus Weinstadt wurden von Mitgliedern zur Verfügung gestellt.

Erfolge

Rückblickend kann sich die GOL auch so manchen Erfolg „auf die Fahne schreiben“.

  • Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit
  • Unterstützung von Elterninitiativen zur Auffrischung von Spielplätzen (statt Rückbau)
  • Konsequenter Ausbau der Ganztageskinderbetreuung
  • Ganztagesgrundschulen in Endersbach und bald in Großheppach
  • Einstieg in den Ganztagsschulbetrieb am Bildungszentrum
  • Sanierung der Schulen
  • Idee zur Gründung Jugendgemeinderat
  • Antrag zur Erneuerung vom Sportplatz in Schnait
  • Anstoß zum Bau eines Zauns beim Sportplatz am Bildungszentrum
  • Konsequente Erneuerung der Wasser- und Abwasserkanäle – mit Konzepterstellung
  • Forderung für ein Lärmschutzgutachten und der Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen
  • Erhalt s‘Bädle in Strümpfelbach in Eigeninitiative der Bürger/innen
  • Antrag zum Leitbild für Weinstadt: Stadtentwicklungsprozess „Kursbuch 2030“
  • Alternative Bestattungsformen (wie z.B. Baumgräber)
  • Initiative und Mitarbeit bei der Aktion Streuobst und dem Streuobsttag
  • Einführung des Energiemanagements für städtische Gebäude
  • Einstieg in die Biomassenutzung mit der Hackschnitzelheizanlage am Bildungszentrum
  • Immer wieder Vorschlag zur Ökostromnutzung: seit März 2014 – mit der neuen Bündelausschreibung – bezieht die Stadt 100% Ökostrom (bisher noch ohne Investition in Neuanlagen)
  • Ausbau Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Dächern
  • Aufforderung zur konsequenten Umsetzung der Umstellung bei der Straßenbeleuchtung (und der Sporthallenbeleuchtung) auf LED (mit Nutzung von Fördergeldern)
  • Errichtung eines Stadtmobil-Stützpunktes am Endersbacher Bahnhof und Rechenecker Haus Beutelsbach

Dies sind einige konkrete Ergebnisse der Arbeit von Fraktion und Wählervereinigung. Viele andere Erfolge wurden auch in guter Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen erreicht.

Dafür stehen wir

Wer sich in seiner Stadt politisch engagieren will, möchte wissen ob die Partei oder die Wählervereinigung – deren Visionen, Themen und Meinungen – zu einem passt. Die Grüne Offene Liste Weinstadt ist nicht parteiengebunden. Das „Grüne“ trägt sie allerdings ganz bewusst im Namen und das steht für nachhaltiges Wirtschaften und eine verantwortungsvolle Finanzplanung mit dem Ziel die Stadt Weinstadt für die jetzige wie auch für kommende Generationen lebenswert, vielfältig und ökologisch zu gestalten.

Kurz und knapp finden sich die Inhalte im Wahlprogramm für die Gemeinderatswahl 2019. Aktuell wurden die wichtigsten Themen in der Haushaltsrede von Fraktionschef Manfred Siglinger formuliert. Und was erreicht wurde, das dokumentieren wir unter den Erfolgen.

Das sind wir

Vorstand und Fraktion beim Jubiläum 2013
Das Rückgrat der GOL beim 20-jährigen Jubiläum 2013
(Vorstandsmitglieder und die Fraktion im Gemeinderat)

Die Wählervereinigung Grüne Offene Liste Weinstadt ist offen für jede und jeden, die/der sich für „grüne Themen“ in Weinstadt engagieren möchte. Wer mitmachen möchte: vorstand@gol-weinstadt.de

Die GOL-Fraktion im Gemeinderat vertritt die Themen und Inhalte, die in der Wählervereinigung – im direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit offenem Ohr – gebündelt und erarbeitet wurden. Wer sich für die Gemeinderatsarbeit interessiert: fraktion@gol-weinstadt.de

Bei Veranstaltungen kann der persönliche Austausch möglich werden. Wenn Elternbeiräte aus den Kindergärten und Schulen oder Ehrenamtliche aus den Vereinen das Gespräch mit der GOL suchen: zu Fraktionssitzungen, zu Mitgliederversammlungen oder auch zum Sommerfest sind sie herzlich eingeladen.

Intro

Auf dieser Seite werden wir Sie zukünftig über die wichtigen Themen in Weinstadt informieren. Was beschäftigt die Bürger und Bürgerinnen? Und wie steht die GOL dazu? Welche Anregungen gibt die GOL dazu im Gemeinderat?

Hier wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Sagen Sie uns direkt Ihre Meinung!
An fraktion@gol-weinstadt.de, vorstand@gol-weinstadt.de oder über das Kontaktformular.

Oder kommen Sie zu unseren Sitzungen, unseren Veranstaltungen oder schauen Sie bei den öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats und der Ausschüsse vorbei und bringen Sie sich ein.
Die Termine finden Sie hier im Kalender.

Unsere aktuellen Meldungen und Themen:

Geschichte der GOL

Die GOL wurde im September 1993 gegründet. Gründungsmitglieder waren sieben grün-nahe Frauen aus der Friedens- und Anti-Atomkraftbewegung sowie vier Männer vom BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland: Susanne Fauth-Rank, Isabella Nolte, Cornelie Bort, Renate S., Grete Cajar, Ingeborg Bachmann Martina Knoll-Schenk, Robert Auersperg, Thomas Plötzke, Torsten Otterbach, Frank D.

Nachdem es damals schon seit über zehn Jahren einen Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen gab, war es an der Zeit auch in Weinstadt eine grüne Liste für die Gemeinderatswahl auf die Beine zu stellen. Erklärtes Ziel war nach der Kommunalwahl 1994 im Gemeinderat vertreten zu sein. Nach längeren basisdemokratischen Diskussionen einigte man sich auf ein Wahlprogramm mit Schwerpunkten wie Natur- und Umweltschutz, ökologische Stadtentwicklung, Familien-, Frauen und Jugendpolitik, Bürgerbeteiligung.

Anfang 1994 kamen noch weitere Mitglieder hinzu als wir die Kandidatenliste aufstellten, so dass die GOL auf 20 Mitglieder anwuchs. Die Spannung am Wahlabend war sehr groß und wir waren völlig überrascht, dass wir ad hoc mit drei Sitzen für drei Frauen (Ingeborg Bachmann, Susanne Fauth-Rank, Hanna Auersperg) in den Gemeinderat in Fraktionsstärke einziehen konnten. In allen Ausschüssen war die GOL mit je einem Sitz vertreten. Die im Wahlprogramm festgelegten politischen Ziele verfolgten wir fortan unbeirrt und konsequent. Wir überzeugten mit guter Vorbereitung, unkonventionellen Ideen und durchdachten Argumenten. Zunächst wurden wir von den anderen GR-Mitgliedern kritisch beäugt. Es waren ja fast nur Männer im fortgeschrittenen Alter. Als Frauen mit Familie wussten wir genau welche Themen in Weinstadt dringend bearbeitet werden mussten (gute Kinderbetreuungs- möglichkeiten um Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, Angebote für Kinder und Jugendliche, Bildung und Beratung). Die Männer des BUND unterstützten uns mit ihrem Wissen im Bereich Umwelt- und Naturschutz, vor allem im Technischen Ausschuss, in dem Hanna Auersperg vertreten war. Die folgenden Themen konnten in den kommenden Jahren nach vorne gebracht werden: Energiemanagement in städtischen Gebäuden, Schulsozialarbeit, Entwicklung Stadtjugendplan und demokratische Beteiligung von Jugendlichen im Jugendforum, Erweiterung der Ganztagsbetreuung, Radwegevernetzung zwischen den Ortschaften, Agenda 21 mit Bürgerbeteiligung, Einrichtung der Interessenbörse Impulse, Auslobung eines Wirtschaftsinnovationspreises.