Frischer Wind im Gemeinderat!

Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Weinstadt,

bei der Gemeinderatswahl haben Sie 25 % der Gesamtstimmen auf Kandidat*innen der GOL abgegeben und uns damit das mit Abstand beste Ergebnis seit Bestehen der GOL verschafft. Herzlichen Dank für diesen großartigen Vertrauensbeweis! Wir sehen diesen als Verpflichtung, uns mit vollem Engagement und noch mehr Nachdruck für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt einzusetzen. Dank dieses Wahlergebnisses wird die GOL künftig mit sieben statt bisher fünf Sitzen im Gemeinderat vertreten sein. Dabei freut es uns besonders, dass außer den bisherigen fünf Gemeinderätinnen künftig zwei junge Frauen die GOL-Fraktion verstärken werden. Hanna Bernhardt (23) und Larissa Hubschneider (26) stehen für die Vertretung der Interessen junger Bürger*innen im Gemeinderat, wollen aber auch generationsübergreifende Projekte voranbringen. In allen Aufgabenbereichen gilt es, Innovation mit Nachhaltigkeit zu verknüpfen, damit Weinstadt auch künftigen Generationen eine hohe Lebensqualität bieten kann.

Informationen zur Arbeit der GOL finden Sie auf dieser Homepage.
Fragen und Anregungen können Sie uns gerne per E-Mail an fraktion@gol-weinstadt. de mitteilen oder über die persönlichen Kontaktdaten mitteilen, die auf den Internetseiten der Stadt Weinstadt zu finden sind.

Ihre neugewählten Vertreter*innen Im Gemeinderat:

  • Hanna Bernhardt
  • Doris Groß
  • Larissa Hubschneider
  • Annette Rebmann
  • Ina Steiner
  • Christof Oesterle
  • Manfred Siglinger

Wahlprogramm 2019

Dafür stehen wir. Dafür setzen wir uns ein. Das ist uns wichtig für im Gemeinderat ab 2019.

Wohnen

  • Bezahlbares Wohnen in Weinstadt (Pilotprojekt Halde V)
  • Vermarktung städtischer Wohnbauflächen mittels Konzeptvergabe als Baustein einer sozialgerechten Stadtentwicklung
  • Mix aus unterschiedlichen Wohnungsgrößen und Eigentumsformen anbieten u.a. für junge Familien, Alleinstehende, ältere Mitbürger*innen
  • Neue Wohnformen, Mehrgenerationenwohnen, Baugemeinschaften fördern
  • Nachhaltiges Wohnen ohne Auto (ohne Stellplätze billigeres Bauen)
  • Wohnen im Alter, Wohnen für Hilfe

Nachhaltige Mobilität

  • Rad- und Fußverkehr fördern (sichere und bequeme Wege, Radabstellplätze, Beschilderung)
  • ÖPNV weiter ausbauen, attraktive Nutzungsanreize schaffen
  • Bürgerbus zur Anbindung der Wohngebiete
  • Barrierefreie Bus- und Bahnhaltestellen
  • Tempo 30 an kritischen Ortsdurchgangsstraßen (Sicherheit und Lärmschutz)

Natur- und Umweltschutz

  • Streuobstförderung (Vereine unterstützen, Muster-Flurbereinigungsverfahren angehen, Streuobstbörse)
  • Biologische Vielfalt fördern (u.a. Staudenprojekte fortführen + ausbauen, Blühflächen auf städtischen Grundstücken, in Landwirtschaft, Obst- und Weinbau sowie in Privatgärten fördern)
  • Städtische*n Umweltbeauftragte*n fordern im Zuge der Organisationsreform 2020
  • Glyphosatfreie Kommune Weinstadt
  • Food sharing? Gentechnikfreies Saatgut (Grüne Mitte)?

Soziales

  • Stationäres Pflegeplatzangebot und flexible Pflegedienste ausbauen
  • Unterstützung im Alter
  • Nahversorgung
  • Quartiersmanagement (z.B. in Halde V)
  • Einkommensabhängige Kitagebühren

Kinder + Jugend

  • Ausbau Ganztagsschulen
  • Ausbau und Sanierung der Schulen (Schwerpunkt GS Beutelsbach und Endersbach)
  • Förderung Jugendtreffs

Wirtschaftsförderung

  • Vermarktung und Aufsiedelung Birkelareal
  • Weitere Gewerbegebiete entwickeln, primär „Metzgeräcker“
  • Innerortsbereiche stärken: Umbau Einkaufsstraße Endersbach zum „Shared Space“, Entwicklungskonzept Ortsmitte Beutelsbach mit Rathausneubau + Tiefgarage + Umgestaltung Marktplatz, Entwicklung „Blattareal“ Großheppach mit Umbau Prinz-Eugen-Platz

Erneuerbare Energien

  • In Zusammenarbeit mit der Energieagentur Bürgerprojekte zur Solarenergienutzung anregen und unterstützen
  • Kooperationsprojekte der Stadtwerke mit Bürgern und Betrieben bei Photovoltaikanlagen

Friedhöfe

  • Friedbaumbestattung auf allen Friedhöfen anbieten
  • Friedwaldareal in Weinstadt entwickeln

Zu wenige Parkplätze oder zu viele Autos? Öffentlicher Raum für alle!

Zu dieser Frage diskutierten GOL-Gemeinderatskandidat*innen mit Bürger*innen in der eingerichteten PARKoase in Endersbach. Die Park- und Verkehrssituation ist in vielen Ortsteilen in Weinstadt angespannt. Wir brauchen innovative Konzepte, um gleichberechtigte Lösungen für Fußgänger, Radelnde, ÖPNV und Autofahrende zu finden.

PARKoase in Endersbach an der Strümpfelbacher Straße. Foto: Christoph Oesterle

Die GOL will den Fußgänger- und Radverkehr weiter fördern, damit unsere Ortsmitten behaglicher werden. Zahlreiche Beispiele zeigen, dass in verkehrsberuhigten Fußgängerzonen bessere Umsätze erzielt werden.  Kunden, die zu Fuß unterwegs sind, können in die Schaufenster schauen, shoppen oder gemütlich ins Cafe sitzen, um Freunde und Bekannte zu treffen. Kunden, die direkt vor dem Geschäft parken, fahren schnell wieder weg.

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Kandidatinnen stellen sich vor

Mehr und bezahlbaren Wohnraum schaffen, bessere Radwege und Busverbindungen, mehr Blühflächen in der Stadt, mehr und flexiblere Pflegeangebote, attraktivere und barrierefreie Innerortsbereiche, neue Gewerbeflächen für mehr Arbeitsplätze: So will die GOL das Zusammenleben in unserer Stadt gestalten. Für heute, für morgen und für übermorgen. Gute Politik muss eine gute Zukunft für alle ermöglichen. Die großen Aufgaben, vor denen wir stehen – der Zusammenhalt unserer Gesellschaft und der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen in Zeiten der Klimakrise – müssen wir auch vor Ort konsequent angehen: Global denken, lokal handeln!

Liebe Mitbürger*innen, am 26. Mai 2019 wählen Sie, wer Ihre Interessen in den nächsten 5 Jahren im Gemeinderat vertritt. Die GOL wirbt um Ihr Vertrauen, weil wir uns weiterhin für eine gesunde Umwelt, für eine prosperierende Wirtschaft, für starke Familien und eine vielfältige Gesellschaft in unserer Stadt stark machen wollen. Weil wir gute Ideen haben und diese gemeinsam mit Ihnen umsetzen wollen. Wir beginnen heute mit der Vorstellung unserer Kandidat*innen für die Gemeinderatswahl:


Ina Steiner

Mein Name ist Ina Steiner. Ich bin 60 Jahre alt, verheiratet, habe vier erwachsene Söhne und drei Enkel. Ich habe Innenarchitektur studiert, wohne seit 44 Jahren in Weinstadt und bin seit 2009 im Gemeinderat. Ausbildungsbedingt liegt mein Schwerpunkt bei städtebaulichen Themen, weshalb ich Mitglied im Technischen Ausschuss und im Gartenschauausschuss bin. Wichtig sind mir auch das Mitwirken im Stadtsenioren- und im Integrationsbeirat. Im Ehrenamt führe ich Wohnberatungen durch und bin aktives Mitglied beim Jazzclub Armer Konrad. Beim SC Weinstadt konnte ich mitwirken beim Zusammenschluss zur SG Weinstadt. Ich bewerbe mich erneut für den Gemeinderat mit dem Ziel, die Lebensverhältnisse in Weinstadt ganzheitlich zu verbessern. Konkrete Ansätze dazu sind Nachbarschaftshilfe, altersgerechtes Bauen und Wohnen, Verkehrsberuhigung in allen Stadtteilen, Sportstättenausbau für unsere Vereine und Schulen, gerade auch für die Ganztagesbetreuung.

Ich würde mich freuen, auch in den nächsten fünf Jahren bei der Entwicklung unserer Stadt aktiv mitarbeiten zu dürfen.


Manfred Siglinger

Mein Name ist Manfred Siglinger. Ich bin 64 Jahre alt, verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und eine Enkeltochter. Als Abfallwirtschaftler in Altersteilzeit und Ökowengerter schlägt mein „grünes Herz“ für eine lebenswerte Zukunft aller Generationen. Deshalb engagiere ich mich seit 1999 als Stadtrat in Weinstadt und bin seit 2004 Fraktionsvorsitzender der GOL. In vielen städtischen Gremien aktiv, engagiere ich mich ehrenamtlich auch bei der Remstalgartenschau, von der ich mir viele Impulse für die Stadtentwicklung und ein weiteres Zusammenrücken unserer Stadtteile erwarte. Ich kandidiere für den Gemeinderat mit folgenden Zielen: Gute Bildungs- und Betreuungsangebote für alle Kinder und Jugendlichen, mehr und bessere Fahrradwege und Busverbindungen zur Verringerung der Autoverkehrsflut, Schaffung bezahlbaren Wohnraums für Jung und Alt und ortsnaher Arbeitsplätze unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte, Unterstützungs- und Betreuungsangebote für ältere Bürger*innen, mehr tun für Klima- und Umweltschutz, z.B. mit Blühflächen und Streuobstwiesenförderung, Belebung der Ortsmitten, weshalb etwa das Projekt Rathausneubau in Beutelsbach so wichtig ist, und als Sportbegeisterter sehe ich große Chancen durch den Neubau eines Sporthallenbads beim Bildungszentrum.


Annette Rebmann

Mein Name ist Annette Rebmann. Ich bin 54 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Ich bin Diplom-Biologin und als wissenschaftliche Angestellte im öffentlichen Gesundheitswesen tätig. Seit 2004 engagiere ich mich als Stadträtin in Weinstadt und vertrete die GOL im Sozial-und Kulturausschuss und im Kindergarten- sowie im Behindertenbeirat. Hier setze ich mich unter anderem für Jung und Alt in einer sich wandelnden Gesellschaft mit veränderten Familienbildern ein. An Weinstadt schätze ich besonders die Lage inmitten von Weinbau und Streuobstwiesen, die Vielfältigkeit der Ortsteile und die gute Infrastruktur, z. B. bei Bildungseinrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten. Die Verbindung von städtischen und dörflichen Strukturen sowie das lebendige Vereinswesen machen Weinstadt zu einer Stadt mit großer Lebensqualität bei Arbeit, Wohnen und in der Freizeit.

Bei einer Wiederwahl setze ich mich für die Verringerung des Autoverkehrs und des Verkehrslärms durch gelenkte Verkehrsströme ein sowie für eine vernetzte Mobilität mit Bus und Radverkehr. Ein wichtiges Anliegen ist mir außerdem der Umwelt- und Klimaschutz, etwa durch den Erhalt ökologisch wertvoller Flächen wie z.B. die artenreichen Streuobstwiesen und die Ansiedlung CO2-neutraler Gewerbebetriebe.

Bitte schenken Sie mir bei der kommenden Wahl erneut Ihr Vertrauen!


Christof Oesterle

Mein Name ist Christof Oesterle, ich bin 48 Jahre alt und verheiratet. Zusammen mit meiner Frau Corina habe ich einen Sohn und zwei Töchter. Ich arbeite als Disponent im Stahlhandel. Als gelernter Winzer bewirtschafte ich einen Weinbaubetrieb im Nebenerwerb. Seit 2016 bin ich Mitglied des Gemeinderats. Hier vertrete ich die GOL auch im Betriebs- und Verwaltungsausschuss. Durch mein aktives Mitwirken u.a. bei der Freiwilligen Feuerwehr, beim Schnaiter Weintreff und der SG Weinstadt Handball weiß ich, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement für ein lebendiges Zusammenleben in unserer Stadt ist. Gemeinsam erreichte Beschlüsse, wie z. B. für das Baugebiet Furchgasse, die geplante Entwicklung im Gebiet Weilerwiesen, die Beleuchtung des Rad- und Fußweges Wiesentalstraße – Ringstraße, Erhaltung der Grundschulen in allen Teilorten und verstärkte Förderung von Streuobst-Initiativen motivieren mich für eine weitere Kandidatur für den Gemeinderat. Meine künftigen Ziele sind die Verkehrs- und Lärmberuhigung an Brennpunkten, Nahwärmenetze in allen Stadtteilen, Wiederbelebung des Seniorenmobils, Förderung der Jugendarbeit von Vereinen z.B. durch Unterstützung der Musikschule sowie Bau und Unterhaltung von Sportstätten und vor allem auch eine „Nicht jugendfreie Kommunalpolitik“.

Ich kandidiere für die GOL, weil sich hier Menschen uneigennützig für die Belange aller engagieren.


Doris Groß

Mein Name ist Doris Groß, ich bin 54 Jahre alt, verheiratet und habe mit meinem Mann Thomas zwei Söhne. Als gelernte Weinküferin und Groß- und Außenhandelskauffrau liegt mir die Zukunft unseres Weinbaus am Herzen, sowie der Erhalt unserer reichhaltigen Streuobstwiesen. Seit 2014 bin ich im Gemeinderat und vertrete die Grüne Offene Liste im Sozial- und Kulturausschuss sowie im Schulbeirat. Demokratisch erreichten wir die Sicherung aller Grundschulen, den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs und des Radwegenetzes, eine klare Quote für Sozialwohnungen sowie ein optimiertes Sportangebot. Als aktives Mitglied im Jazzclub Armer Konrad und in der SG Weinstadt engagiere ich mich ehrenamtlich bei Veranstaltungen, beim Kinderturnen und im Handball. Mein Hobby sind echte lebendige Hühner.

Als Weinstädterin möchte ich mitgestalten! Das Vernetzen der Weinstädter Ortsteile und Vereine, die Bedürfnisse unserer Jugendlichen aufgreifen und umsetzen, das ist mir besonders wichtig. Dazu gehört auch der achtsame Umgang mit unserer Umwelt und ein gutes Miteinander. Zeitgemäße Lösungen finden, verantwortungsbewusst überdenken und entsprechend handeln, dafür kandidiere ich.


Lutz Heimann

Mein Name ist Lutz Heimann. Ich bin 58 Jahre alt und wohne mit meiner Frau und meinen beiden Kindern in Endersbach. Ich bin Architekt und Sachverständiger für Schäden an Gebäuden. Seit über 10 Jahren ist Weinstadt unsere Wahlheimat!

In meinem Beruf bekommen Themen wie Nachhaltigkeit, Ökologie und erneuerbare Energien eine immer größere Bedeutung im Planungsalltag. Diese Bereiche betreffen aber auch jeden einzelnen von uns, im eigenen Haushalt, in Schule, Beruf und in der Politik! Wichtig ist mir die Förderung von bezahlbarem und gleichzeitig nachhaltig geplantem Wohnraum.

Darüber hinaus brauchen wir attraktive und gut verzahnte Mobilitätskonzepte (sichere Fahrradwege, öffentlicher Nahverkehr und Individualverkehr) in unserer Stadt. Das Zusammenwachsen Weinstadts einerseits und das stetig zunehmende Verkehrsaufkommen andererseits erfordern dazu dringend neue Antworten.

Die Städtebaupolitik muss die Aufwertung der Ortsmitten mit verkehrsberuhigten Zonen genauso im Fokus haben wie eine Verbesserung des Wohnumfeldes in belasteten Wohngebieten zur Steigerung der Wohn- und Lebensqualität.

Damit ich mich für diese Themen im Stadtrat einsetzen kann, bitte ich um Ihr Vertrauen und um Ihre Stimme bei der kommenden Wahl!


Hanna Bernhardt

Mein Name ist Hanna Bernhardt und ich bin 23 Jahre alt. Aktuell studiere ich in Ludwigsburg Kultur- und Medienbildung im 6. Semester. Weinstadt bedeutet für mich Heimat, denn es ist der Ort, an dem ich aufgewachsen bin und mit dem ich viel verbinde. Trotzdem kann ich nachvollziehen, wie es ist, sich fremd zu fühlen, da meine Eltern aus Norddeutschland zugezogen sind. Deswegen ist es mir besonders wichtig, dass sich alle hier wohl und willkommen fühlen. Dafür möchte ich mich im Gemeinderat besonders einsetzen.

Zudem fände ich es bereichernd, wenn es noch mehr Gemeinsamkeiten, wie verschiedene Aktionen, zwischen Jung und Alt gäbe, damit alle Generationen Hand in Hand zusammenarbeiten. Es sollte Orte geben, an denen jeder willkommen ist und sich wohlfühlen kann. Auch Treffpunkte für Jugendliche und junge Leute gibt es noch zu wenig. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, auch z.B. mit Nachtbussen, muss noch ausgebaut werden. Für diese Ziele würde ich mich gerne im Gemeinderat stark machen!


Marie-Luise Schmidt

Mein Name ist Marie-Luise Schmidt. Ich bin 39 Jahre alt und promoviere, wenn mir meine Familie und meine Ehrenämter dazu Zeit lassen. Hier in Weinstadt besuchen meine sechs Kinder im Alter von 1 bis 16 Jahren das Kinderhaus und die Schule. Seit wir vor fünf Jahren zugezogen sind, gestalte ich unsere Stadt mit. Als Ehrenamtliche im Kommunalen Kino, als Elternbeirätin am RGW und als Sprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen im Ortsverband Weinstadt, zeitweise auch in der ev. Kirchengemeinde Beutelsbach. Weinstadt ist für mich nicht nur Wohnort, sondern mein Lebensmittelpunkt. Und damit es sich hier weiter gut und noch besser leben lässt, möchte ich mich auch im Gemeinderat einbringen.

So wie Weinstadt wächst, wächst auch die Vielfalt seiner Bewohner. Und diese Vielfalt braucht Zusammenhalt. Die Voraussetzung hierfür sind gleiche Chancen und Teilhabe für alle. Bezahlbarer Wohnraum, eine qualitativ gesicherte Kinderbetreuung und eine vielfältige Schulinfrastruktur sind dafür besonders nötig. Wir brauchen viel Grün und intakte Natur, damit Weinstadt lebenswert bleibt. Und wir müssen uns mehr Gedanken zu unserer Mobilität machen. Denn daran hängt ein wesentlicher Teil unserer Lebensqualität. Nicht nur die schnelle Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes, sondern auch die Anbindung Weinstadts an den ÖPNV, an ein funktionierendes Radwegenetz tragen dazu bei, dass Wohnen und Leben in Weinstadt in Zukunft noch attraktiver wird. Um den öffentlichen Raum für alle nutzbar zu machen, brauchen wir nicht nur eine Verkehrswege- und Verkehrsraumkonzept, dafür brauchen wir das Wissen der Bürger*innen, die als Expert*innen einen wesentlichen Einfluss auf die Planungs- und Entscheidungsprozesse nehmen sollten. Daher wird es mir ein Anliegen sein, nicht nur das Ehrenamt, sondern vor allem die Bürgerbeteiligung zu stärken.


Miriam Ehret
Miriam Ehret

Mein Name ist Miriam Ehret. Ich bin 40 Jahre alt und lebe seit 4 Jahren mit meinem Lebensgefährten in Schnait. Ich bin Agrarwissenschaftlerin und arbeite an der Universität Hohenheim. An Weinstadt mag ich die Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen und Weinbergen sowie die vielfältigen, ehrenamtlichen Aktivitäten in den Ortsteilen. Gemeinsam gut leben in Weinstadt – generationengerecht, sozial und ökologisch – dafür möchte ich mich im Gemeinderat einsetzen. Wichtig ist mir, die Artenvielfalt in unserem direkten Umfeld zu erhalten und zu fördern (z.B. Streuobstwiesen). Bei der Planung neuer Wohngebiete haben für mich klimaschonende und energieeffiziente Konzepte Priorität, da die nachhaltige Stadtentwicklung einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Ein weiterer Schwerpunkt ist für mich, Weinstadt barrierefrei, rad- und fußgängerfreundlicher zu gestalten. Unter Beteiligung der Bürger*innen möchte ich die Schaffung lebendiger Ortsmitten nach dem Konzept „Shared Space“ vorantreiben. Denn Weinstadt soll auch künftigen Generationen eine hohe Lebensqualität bieten!


Steffen Lenz

Mein Name ist Steffen Lenz. Ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und habe mit meiner Frau Steffi drei Kinder. Von Beruf bin ich Betriebswirt, ehrenamtlich engagiere ich mich vor allem im Musikverein Beutelsbach und für den öffentlichen Verkehr (z.B. Bürgerbus, Seniorenbus). Mit großem Enthusiasmus kandidiere ich für einen Sitz im Gemeinderat. Aufgrund meiner umfangreichen Erfahrungen im Verkehrssektor könnte ich mich gut bei der Planung von städtebaulichen Akzenten einbringen. Im Verkehrssektor etwa müsste viel mehr auf die Bedürfnisse von Fußgängern und Radfahrern eingegangen werden. Z.B. kann ein Radweg entlang der Rems, der mit Splittabschnitten unterbrochen ist, nicht von Inlinern genutzt werden. Oder es wird entlang der Rems ein Radweg angelegt, obwohl im gleichen Abschnitt, beim Zugang zum Kindergarten, ein Gehweg fehlt. Häufig wird mehr ehrenamtliches Engagement gefordert. Andererseits wird aber bei wichtigen Fragen und anstehenden Entscheidungen nicht auf die Kompetenzen Ehrenamtlicher zurückgegriffen; stattdessen werden teure Gutachten erstellt. Ich finde, es sollte bei der Stadtverwaltung eine Liste mit freiwilligen Bürgerexpert*innen zu verschiedenen Fachgebieten geben, auf die bei Fragen im ersten Schritt zurückgegriffen werden kann. Das würde ein besseres Miteinander in der Stadt fördern und die Barrieren zwischen Stadtverwaltung, Gemeinderäten und der Bevölkerung verringern.


Christopher Patzig

Mein Name ist Christopher Patzig. Ich bin 25 Jahre alt, verheiratet und lebe nun seit einem Jahr in Weinstadt. Nach meinem Studium zum Diplom-Finanzwirt (FH) habe ich in verschiedenen Branchen in den Bereichen Finanzen, Steuern und Personalwesen gearbeitet. Weinstadt ist zu meiner neuen Heimat geworden. Und für diese lohnt es sich, beherztes Engagement zu zeigen. Vor allem den jungen Bürgerinnen möchte ich Gehör verschaffen. Die Politik im Gemeinderat ist leider noch zu einseitig und geht wenig auf die Bedürfnisse der jungen Generation ein. Wir sind eine dynamische und kreative Generation – das muss sich im Gemeinderat widerspiegeln. Das ist mein Ziel.

Ein lebenswertes Weinstadt braucht sozial gut durchdachte und bezahlbare Wohnkonzepte. Auch das Thema Mobilität liegt mir am Herzen. Anstatt einseitig den Fokus auf den Autoverkehr zu lenken, müssen Alternativen dazu gestärkt werden. Dafür müssen vor allem Rad- und Fußwege ausgebaut und das Carsharing-Angebot ausgedehnt werden. Wenn viele so in der Stadt unterwegs sind, werden die Straßen entlastet, die Anwohner vor Lärm und Staub geschützt und das Klima geschont. Bei all diesen Vorhaben ist eine aktive Beteiligung unserer Bürgerinnen unentbehrlich.


Susanne Sauter-Kissel

Mein Name ist Susanne Sauter-Kissel. Ich bin 55 Jahre alt, verheiratet und habe zusammen mit meinem Mann Harald 5 Kinder. Ich bin in Weinstadt geboren und aufgewachsen. Sehr gerne lebe ich hier, weil in Weinstadt die Lebensqualität sehr hoch ist. Der Reiz für mich liegt in der Vielfältigkeit die wir haben. Weinstadt hat seine ländlichen Flecken zu bieten und ist doch Stadt. Moderne Strukturen mit Traditionellem zu verknüpfen, Jung und Alt mehr zusammenzubringen, die Ortsteile mit ihren Besonderheiten in den Unterschieden zu stärken und doch miteinander zu verbinden, das ist mir wichtig. Ein guter konfliktarmer Umgang miteinander funktioniert nur durch Einbeziehung aller Beteiligten. Deshalb möchte ich mich für alle Mitbürger, egal wie lange sie schon in Weinstadt leben, im Gemeinderat einsetzen und so die Zukunft unserer Stadt nachhaltig mitgestalten.


„Weinstädter Bienentraum“ wieder in Strümpfelbach

Pünktlich zum Frühlingserwachen gibt es wieder den „Weinstädter Bienentraum“ im Gartencenter Knauß in Strümpfelbach ab dem 10. März zu kaufen. Dieser beinhaltet Lieblingspflanzen für Insekten, nachhaltig in einer Pfandkiste verpackt. Die Idee des „Weinstädter Bienentraum“ wurde im Februar 2018 zusammen mit Bürger*innen an einem „Grünen Mittwoch“ der GOL zum Thema „Blütenträume_Lebensräume“ entwickelt. Umgesetzt haben die Idee der Bürger*innen Dieter Knauß vom Gartencenter Knauß, Gärtnermeisterin Margit Seidel und Miriam Ehret, mit dem Ziel, dass Weinstadt und das Remstal aufblüht und summt.

GOL nominiert Kandidat*innen für Gemeinderatswahl

Am 30.01.2019 hat die Grüne Offene Liste Weinstadt ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 26. Mai nominiert. 14 Frauen und 12 Männer im Alter zwischen 22 und 65 Jahren stellen sich den Bürgerinnen und Bürgern von Weinstadt zur Wahl, darunter auch die fünf derzeit im Gemeinderat tätigen Fraktionsmitglieder. Die auf Listenplatz 1 nominierte Ina Steiner freut sich gemeinsam mit allen GOL-Mitgliedern besonders darüber, dass die GOL die volle Zahl von 26 Kandidat*innen aufstellen konnte. GOL-Fraktionschef Manfred Siglinger betrachtet die Wahlliste als gute Mischung aus erfahrenen und jungen Leuten mit einem Durchschnittsalter von 46 Jahren und einem Frauenanteil von 54 %. „Damit sind die Interessen aller Generationen bei der GOL vertreten und wir können uns kompetent für eine sozial und ökologisch ausgerichtete Kommunalpolitik in Weinstadt engagieren.“

In ihrem Wahlprogramm fordert die GOL unter anderem bessere und sichere Fuß- und Radwege sowie einen Ausbau der Busverbindungen. Außerdem will sich die Liste für eine Ausweitung der Pflegeangebote für ältere Menschen sowie den Ausbau der Kinderbetreuung und der Ganztagsschulangebote einsetzen, wobei die Kitagebühren sozialverträglich und einkommensgestaffelt erhoben werden sollen. Die GOL wünscht verstärkten kommunalen Einsatz gegen das Insektensterben und die Einrichtung eines Umweltbeauftragten bei der Neuorganisation der Stadtverwaltung. Weitere Ziele sind die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, die Belebung der Ortsmitten und die Förderung der Gewerbeentwicklung für mehr Arbeitsplätze in der Stadt. „Wichtig ist uns generell eine bessere Bürgerbeteiligung,“ betont Manfred Siglinger, „und deshalb ist die GOL auch offen für weitere Vorschläge aus der Bevölkerung zu unserem Wahlprogramm.“

Die 26 Kandidat*innen der GOL Weinstadt

  1. Ina Steiner (Innenarchitektin, 60)
  2. Manfred Siglinger (Abteilungsleiter und Weingärtner, 64)
  3. Annette Rebmann (Diplombiologin, 54)
  4. Christof Oesterle (Disponent und Weingärtner, 48)
  5. Doris Groß (Weinküferin und Kauffrau, 54)
  6. Lutz Heimann (Architekt, 57)
  7. Hanna Bernhardt (Studentin, 23)
  8. Christopher Patzig (Assistent Geschäftsleitung, 24)
  9. Marie-Luise Schmidt (M.A., Hausfrau, 39)
  10. Raphael Patzig (Student, 24)
  11. Miriam Ehret (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, 40)
  12. Wolfgang Dörr (Rechtsassessor, 56)
  13. Renate Seibold (Ethnologin, 56)
  14. Steffen Lenz (Betriebswirt, 48)
  15. Gudrun Bayer (Sozialarbeiterin, 37)
  16. Jürgen Haimerl-Gregori (Geschäftsführer, 53)
  17. Susanne Sauter-Kissel (Dipl. Ing. FH, 54)
  18. Klaus Koch (Dipl. Inf. FH, 58)
  19. Sybille Nock-Maier (Hausmeisterin, 63)
  20. Christian Kuhn (Angestellter, 32)
  21. Hildegard Fink-Ehret (Lehrerin i.R., 65)
  22. Thomas Siegle (Kommunalberater, 50)
  23. Monika Pandikow (Sozialpädagogin, 51)
  24. Nikolas Dörr (Student, 22)
  25. Andrea Kuhn (Heilerziehungspflegerin, 59)
  26. Larissa Hubschneider (M.Sc. Biotechnologie, 25)

Handeln heißt Mitgestalten.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

vom Kirchenvater Augustinus ist das Wort überliefert: „Bete, als hinge alles von Gott ab. Handle, als hinge alles von Dir ab.“ Ich verstehe das als Aufforderung, selbst mit gutem Willen einen Beitrag zu leisten zum friedvollen und gerechten Zusammenleben der Menschen. Vielfältige Handlungsfelder dafür bietet das ehrenamtliche Engagement in der Kommune, etwa in einer Wählervereinigung.

Sind Sie interessiert? Dann lädt die GOL Sie ein, mit Blick auf die kommende Gemeinderatswahl gemeinsam über die für Weinstadt wichtigen Themen nachzudenken und Handlungsmöglichkeiten auszuloten. Wir erwarten Sie gerne am Mittwoch, 9. Januar 2019 um 19.00 Uhr im Gasthof „Krone“ in Schnait!

GOL beschließt Kernthemen für die Gemeinderatswahl 2019

Bei der gut besuchten Mitgliederversammlung der Grünen Offenen Liste Weinstadt berichtete Vorstand Christian Kuhn von erfolgreichen Aktionen im Jahr 2018. Bei mehreren „Radwegeerkundungen“ zusammen mit interessierten Bürger*innen wurden Mängel im Weinstädter Radwegenetz dokumentiert und zusammen mit Verbesserungsvorschlägen veröffentlicht und OB Scharmann überreicht. Zur Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt wurde ein Schaustaudenbeet angelegt sowie unter dem Namen „Weinstädter Bienentraum“ zusammen mit der Gärtnerei Knauß ein Stauden-Starterpaket entwickelt für Privatgärten in der Stadt.

Beim Jahresrückblick des Fraktionsvorsitzenden Manfred Siglinger wurden auch die Kernthemen der GOL für den kommenden Wahlkampf herausgearbeitet. Beim Topthema der Schaffung bezahlbaren Wohnraums geht es auch um die Förderung altersgerechter Wohnungen, also barrierefrei, zentrumsnah und mit flexiblen Hilfsdiensten. Eine bürger- und umweltfreundliche Mobilität in der Stadt will die GOL mit besseren Radwegen, einem Bürgerbus und temporeduzierten Bereichen an den Ortsdurchfahrten ermöglichen. Im Umweltbereich schlägt die GOL zur Sicherung der wertvollen Streuobstgebiete eine Flurbereinigung im Beutelsbacher „Roßberg“ vor sowie die Förderung blühender Ackerrandstreifen durch die Stadt. Wichtig wäre die Schaffung eines städtischen Umweltbeauftragten, auch zur Beratung der Bürger*innen bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Beim sozialen Leben in der Stadt müssen neben der Kinderbetreuung und Schulentwicklung die Belange älterer Menschen in den Vordergrund rücken. Neben der Schaffung zusätzlicher Pflegeheimplätze geht es darum, mit neuen, dezentralen Pflegekonzepten möglichst lange ein selbstbestimmtes Wohnen in eigenen Räumen zu ermöglichen. Kernaufgabe der Stadt ist nicht zuletzt die Wirtschaftsförderung. Neben weiteren Gewerbeflächen etwa auf den Metzgeräckern steht für die GOL dabei die Belebung der Ortsmitten im Vordergrund. In Endersbach sollte die Einkaufsstraße nach dem shared-space-Konzept verkehrsberuhigend umgebaut und so attraktiviert werden.

Weinstadt gemeinsam gestalten

Bezahlbares Wohnen, sichere Radwege, lebendige Ortsmitten und blühende Stadträume –  „Grüner Mittwoch“ beleuchtet aktuelle Themen in Weinstadt

Beim „Grünen Mittwoch“ am 17. Oktober 2018 erörterte die GOL mit interessierten BürgerInnen, wie das Leben in Weinstadt attraktiver gestaltet werden könnte. Thomas Müller beleuchtete am Beispiel der Endersbacher Einkaufsstrasse, wie durch die Umgestaltung der Verkehrsflächen nach dem Prinzip „shared space“ – also gleichberechtigte Nutzung durch Fußgänger, Radfahrer und motorisierten Verkehr – mehr Aufenthaltsqualität geschaffen werden kann. Auf Grundlage der Radwegerkundungen der GOL und des städtischen Radverkehrskonzeptes für Endersbach zeigte Christian Kuhn auf, mit welchen Ausbaumaßnahmen die Radwege nun sicherer und bequemer gestaltet werden sollten um Anreize zum Umsteigen vom Auto aufs Rad zu setzen. Wie es in der Stadt mehr blühen und summen kann erläuterte Miriam Ehret anhand des Musterstaudenbeets in der Grünen Mitte und dem erfolgreichen Start des Staudenpakets „Weinstädter Bienentraum“. Ziel ist es, auf städtischen und privaten Flächen wieder mehr bio- logische Vielfalt zu ermöglichen und so dem Artensterben entgegenzutreten. Manfred Siglinger betonte die Bedeutung einer sozial geprägten Wohnungspolitik für den gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Auch hier im Ballungsraum müssen Normalverdiener eine Wohnung bezahlen können, Wohnen darf nicht zum Luxus werden.“ Deshalb fordert die GOL eine kommunale Wohnraumoffensive, wenn der Stadt wie im neuen Baugebiet „Halde V“ die Grundstücke gehören. Konkrete Punkte davon sind: 1. Obergrenze für Mietpreise gemäß städtischem Mietspiegel. 2. Mindestens 30 % bezahlbarer, also günstigerer Wohnraum. 3. Durchmischen der Wohnungsgrößen und barrierefreies Bauen, um Wohnen für Jung und Alt zu ermöglichen. 4. Gemeinschaftliches Wohnen fördern, z.B. Baugemeinschaften und Mehrgenerationenwohnen.
Zum Thema „Wohnen“ geht es beim nächsten „Grünen Mittwoch“ am 28. November weiter.

Weinstadt blüht und summt!

Ab sofort gibt es im Gartencenter Knauß in Strümpfelbach den „Weinstädter Bienentraum“ zu kaufen. Dieser beinhaltet Pollen- und Nektarpflanzen für Garten und Balkon, auf die Bienen, Hummeln und Co. fliegen. Alles nachhaltig in einer Pfandkiste verpackt.

Die Idee für dieses Stauden-Starter-Set entstand von Bürgern für Bürger im Rahmen eines Workshops, zu dem die GOL Grüne Offene Liste Weinstadt im Februar dieses Jahres eingeladen hatte. Neben dem Bienentraum wurden im Workshop weitere konkrete Umsetzungsvorschläge für Weinstadt entwickelt, z.B. das Staudenschaubeet.

Inspiriert wurden die Bürger vom Grünplaner der Stadt Donzdorf, Georg Krause, der im Januar bei dem sehr gut besuchten Vortrag „Blütenträume_Lebensräume“ aus eigener Erfahrung berichtete, wie Grünflächen einer Kommune zu nachhaltigen Lebensräumen für Schmetterlinge, Bienen und anderen Insekten umgewandelt werden können.

Die Idee des „Bienentraums“ führten Margit Seidel und Miriam Ehret fort. Mit Unterstützung von Dieter Knauß vom Gartencenter Knauß wurde die Zusammensetzung des Starter-Sets ausgewählt. Mit einer pfiffigen Gestaltung und einem nützlichen Informationsblatt ist diese Anregung aus der Bürgerschaft nun „am Start“. Ab sofort hat jeder Weinstädter und jeder Remstäler die Möglichkeit selbst etwas dafür zu tun, dass Weinstadt und das Remstal aufblüht und summt. Frühzeitig zur Remstal-Gartenschau in 2019 gibt es den „Bienentraum“ zum ersten Mal beim Tag der Offenen Tür im Gartencenter Knauß zu kaufen. Die Stadt Weinstadt unterstützt diese Aktion. Am Sonntag, 16. September stellten Margit Seidel, Dieter Knauß und Oberbürgermeister Michael Scharmann dieses Stauden-Starter-Set vor und informierten über die Idee sowie über den richtigen Einsatz im eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon.